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Montag, 16. August 2010

08.08.2010 - Kleiner Ausflug nach Nagoya

Am Sonntag hat mich Takafumi dann eingeladen mit ihm nach Nagoya zu kommen. Er hat sich nicht nur vorgenommen mir ein bisschen japanisch beizubringen, sondern möchte mir auch noch ein wenig die japanische Kultur näher bringen - was kann einem besseres passieren? Da sag ich nicht nur nicht nein, da sag ich auch Dankeschön!


Also haben wir uns in aller Früh auf den Weg gemacht um nach Nagoya zu kommen. Das ist ungefähr 200 km entfernt, es dauert aber relativ lange dorthin zu kommen, weil hier ein Tempolimit von 100 km/h herrscht. Ziemlich gruselige Angelegenheit.. Wir haben´s aber trotzdem geschafft und wurden dann auch alsbald mit dem wunderschönen Anblick des Schlosses von Nagoya belohnt.



Dieses ist natürlich eingebettet in einen schönen Park.

Wie jeder weiß, bringen diese Fische nicht nur Glück, sondern halten auch noch die bösen Geister vom Schloss fern. Total praktisch so´n Fisch.
Eigentlich sind diese Fische auf den Dachgiebeln des Schlosses angebracht.



Und hier ist es denn in seiner ganzen Pracht zu bestaunen. Ziemlich groß dieses. Nicht zu vergleichen mit dem Schlösschen, das wir hier in Hamamatsu haben.


Drinnen gab es jede menge Ausstellungen, so z.B. hier das Vehikel der Prinzessin. Dies wurde vorne und hinten von jeweils einem kräftigen Jüngling getragen.
Und für alle, die sich auch selbst Mal wie eine Prinzessin fühlen wollten, gab es auch ein Modell zum reinsetzen.



Im ganzen Palast gab es Bilder und Räume zu bestaunen, die halbwegs originalgetreu hergerichtet waren, hier z.B. ein Studierzimmer.


Oder hier, der Ankleideraum...




So, und wer so früh aufsteht und sich dann auch noch so fleißig Kultur anguckt, für den gibt´s natürlich auch noch eine Belohnung: KAKIGORI!! Heute mal mit Grünem-Tee-Geschmack, als Füllung innen drin Azuki-Bohnen, das sind japanische süße Bohnen, die z.B. auch in Reiskuchen als Füllung dienen.

Ein letzter Blick, weil´s so schön ist (man achte auf die Fische an den Giebeln)


Takafumis Onkel

Danach sind wir noch zu Takafumis Onkel gefahren, er hat hier in Nagoya ein Udon-Restaurant...

...und ist ein Meister an den Töpfen und Schüsseln. Ihm bei der Zubereitung zuzugucken war eine wahre Freude. Erst hat er die Zutaten nacheinander in einem Topf gekocht, dann kurz vor Schluss den Inhalt in feuerfeste Schüsseln umgefüllt, in denen es dann nochmals eine kurze Weile brodeln durfte. Serviert wurde es dann wirklich kochend.


Es hat noch richtig gesiedet, als es auf den Tisch kam, was bei Temperaturen von 35°C im Schatten ein zweifelhaftes Vergnügen war.

Deshalb war ordentlich pusten angesagt, geschmeckt hat es aber vorzüglich!



2 Kommentare:

  1. I think that you have been to more places than me when I was there. Totally great blog Christian. I am looking forward to more of your adventures there in the land of the rising sun!

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  2. Hallo Christian-San. Das ist wirklich ein sehr schöner Blog bisher, auch wenn ich kaum andere Blogs kenne. Jedenfalls sind die vielen Bilder alle absolut gelungen, insgesamt wirklich anscheuenswert.
    Weiterhin viel Spass, Erfolg und Gesundheit in Asien. Danke für den tollen Blog.
    Grüße,
    Stefan Theisen

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