Wie schon erwähnt, bin ich heute mit meinem hiesigen Professor, Kawata-sensai unterwegs. Nachdem wir einen Teil der koreanischen Delegation von ihrem Hotel abgeholt hatten, sind wir erstmal ins Musikmuseum gegangen. Hier sind Musikinstrumente aus aller Herren Länder ausgestellt, man möchte fast sagen aufgetürmt. Das Ganze aufgeteilt auf zwei großzügig angelegte Stockwerke.
Bei vielen Instrumenten hatte ich nicht die leiseste Ahnung wie diese wohl klingen mögen, aber ab und zu gab es bei ausgewählten Exemplaren ein paar Kopfhörer und eine Musikprobe.
Und neben wirklich wunderschönen alten und äußerst aufwendig gearbeiteten Stücken,...
...gab es auch etwas neuere, aber nicht minder aufwendige Exponate. Hier ein alter Synthesizer.
Und hier, wie versprochen, Hamamatsu-Castle zum Zweiten. Heute hatten wir aber das Glück (wahrscheinlich eher die Planung von Prof. Kawata), dass es noch geöffnet war.
Es ist ein sehr kleines Schlösschen, weshalb es im Inneren nicht viel zu sehen gab.
Einer der früheren Herren dieses Schlosses, war aber so mächtig, dass, als er nach Tokyo ging, diese daraufhin zur Hauptstadt Japans wurde und somit Kyoto ablöste.
Danach waren wir dann noch in einem nebenan gelegenen Hotel und haben uns eine Erfrischung gegönnt. Hier vor mir sitzt, mit der Kamera in der Hand Prof. Kawata. Wir haben uns beide eine japanische Spezialität bestellt, ein sogenanntes Kakigori. Dies ist fein geraspeltes Eis vom (Wasser-) Eisblock und darüber Fruchtsirup (und in diesem Fall noch eine Kugel "normales" Eis, wie wir es kennen). Das ganze hört sich extrem simpel an, ist es auch, aber es ist auch unglaublich erfrischend, wenn die Eiskristalle im Mund schmelzen. Ich glaube ich muss das in Deutschland einführen und dort vermarkten. Mindestens in der eigenen Küche!
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