Als ich ankam, war denn auch schon der Name an der Zimmertür.
Hier ist mein Zimmer: links Kleiderschrank, vorne die Eingangstüre.
Direkt neben der Tür, ein kleines Waschbecken, die Gemeinschaftsduschen sind auf dem Flur.
Neben dem Waschbecken ist ein kleiner Raum für die Toilette. Lustiger Weise ist auf dem Spülkasten ein kleines Waschbecken, durch das das nachlaufende Wasser in den Spülkasten läuft. So kann man sich direkt die Hände waschen und verschwendet kein Wasser. Genial!!
Neben der Toilette, das Bett. Wenn ich diagonal liege, passe ich perfekt rein!
Gegenüber des Bettes ist mein Schreibtisch und der Kühlschrank, der nachts ganz schön laut sein kann..
Ganz rechts unten in der Ecke ist wieder der Kleiderschrank zu sehen, ich habe also einmal ein Rechtsschwenk durchs Zimmer gemacht, am Anfang stand ich so, dass rechts von mir das Bett, links der Schreitisch war (nur zur Orientierung).
Und hier mein allerliebstes Schätzchen. Ich würde auf alles andere in diesem Zimmer verzichten, wenn nur sie hier bliebe: die Klimaanlage. Genauso breit wie mein Bett (ein riesiger Trümmer in diesem Zimmer) aber wirklich bitter nötig, bei gefühlten 200°C und einer Luftfeuchtigkeit von 5000%.
Dann, gegenüber des Zimmers, die Gemeinschaftsdusche. Ist größer als die zu Hause, passt!
Hier dann die äußerste großzügig bemessene Gemeinschaftsküche. Der vierflammige Gasherd in der Mitte sorgt für ordentlich Hitze. Wenn man den Tag bisher aufgrund von Klimaanlagen halbwegs schweißfrei überstanden hat, ist spätestens hier Schluss damit!
Und das ist dann einfach mal ein gutes Argument für Convenience Food. Das gibt es hier wie schon erwähnt an jeder Ecke und auch in Supermärkten in einer unglaublich frischen Qualität. Und Convenience heißt hier wirklich bequem, weil man es nicht mehr zubereiten muss, sondern sich einfach ein Paar Stäbchen schnappt und anfängt zu essen.
Trotz dieser verführerischen Option mit dem bequemen Essen, hab ich mir mal eine Grundausstattung an Kochutensilien zugelegt. Denn auch rohe Zutaten kann man hier in Hülle und Fülle kaufen.
Die Preise sind, insbesondere für frisches Gemüse, höher als in Deutschland, es lässt sich aber aushalten.
(P.S: Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es in dem rechten Fach nur scheinbar chaotisch aussieht. Da dies hier eine Gemeinschaftsküche ist, möchte ich das nach dem Essen abgespülte Geschirr ungern draußen stehen lassen. Damit es trotzdem trocken wird, versuche ich es immer möglichst "luftig" in meinem Fach zu stapeln.)
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