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Dienstag, 10. September 2013

Taipeh (09.08. … 11.08.2013)

Erstmal vollkommen off-topic und ohne ersichtlichen Grund und Zusammenhang zu diesem Blog ein Video der allseits beliebten und überdurchschnittlich künstlerisch wertvollen, aber doch recht unbekannten, britischen Vollblutmusikerin M.I.A. Einfach nur weil mir gerade danach ist.



Dann zum Wetter: Es ist unglaublich, was ein paar Grad ausmachen können. Und wie schnell ich mich an die hiesigen Temperaturen gewöhnt habe. Letzte Woche sind die Temperaturen innerhalb eines Tages um dramatische 5 °C auf 26 °C gestürzt. Eine Temperatur bei der der gemeine Durchschnittsdeutsche, zu denen auch ich mich gerne zähle, einfach mal sagen würde: "Huh, spitzen Sommertag, so kann et bleiben!", Zitatende.
Ich habe mich aber, wie eben angedeutet wohl zu schnell und zu gut angepasst, sodass ich mich genötigt sah aufgrund zu großer Kühle um die Nase drumherum tatsächlich eine lange Hose anzuziehen. Und zwischendurch noch eine Trainigsjacke. … …


Taipeh

Bemerkung vorab: Alle Fotos dieses Posts die überdurchschnittlich gut aussehen hat Enrico geschossen. Ich hab ihn nicht direkt gefragt, ob ich sie benutzen kann, ich bin mir aber sicher er hätte nicht wirklich was dagegen.

Da sind wir nicht nur aus reinem Vergnügen hingefahren (natürlich sind wir aus reinem Vergnügen dahin gefahren!), sondern weil Frau Eschenlohr, die hiesige Vertretung des DAAD in persona zu einem Seminar über Land, Leute, Gepflogenheiten und Dos and Don´ts eingeladen hatte. Nun, …


… ich gehe nicht oft zu Seminaren, aber wenn, dann gibt es kostenloses Essen.
 Das Seminar war auch bald rum und das einzige was ich gelernt habe, ist, das foxconn aus Taiwan kommt. Das erklärt wohl das Arbeitsmotto unserer Abteilung, s. voriger Blogpost.
Zu meinem Erschrecken muss ich sagen, dass auch hier in der Uni Netze gespannt sind. Ich werde mal ein Foto davon machen und nachschieben.

Danach gab´s das versprochene Essen:


If I were you, I´d eat this … ehhh, what exactly is it? Niklas did, but we still don´t know. Wenn ich Sie wäre würde ich diese … ähh Schlangenhaut (?) essen. Was Niklas auch tat.

Wie ihr auf folgendem Foto sehen könnt hat Marie ein durchaus ein- und ausladendes Dekolleté.
[Fußnote: Ich dachte ja es würde "Decoltée" geschrieben, aber laut Google UND Wikipedia ist die andere Schreibweise richtig.]
Niklas: "Wenn ich Sie wäre, würde ich mein Stäbchen (gemeint ist hier das gemeine, im asiatischen Raum weithin verbreitete, Essstäbchen, Anm. d. Autors) zwischen ihre Brüste stecken."


Da ich mir keine Ohrfeige einfangen, aber Niklas auch nicht gewinnen lassen wollte, habe ich, nachdem alle aufgestanden und auf dem Weg nach draußen waren, mir Marie geschnappt, sie in eine Ecke des Raumes gedrängt, ihr die Hände auf den Rücken gebunden, den Mund zugeknebelt und ihr das Stäbchen… - ähhh, nein, natürlich nicht. Ich habe ihr leicht peinlich berührt die Situation erklärt und sie dann aber in eine Ecke des Raumes gedrängt, ihr die Hände auf den Rücken gebunden, den Mund zugeknebelt und ihr das Stäbchen… - ähhh, nein, natürlich nicht. Ich habe ihr leicht peinlich berührt die Situation erklärt und sie gefragt, ob es okay für sie wäre, wenn ich ihr das Stäbchen reinstecke, da ich ja doch einiges zu verlieren hätte und "… ja, das Stäbchen habe ich die letzten zehn Minuten auf´s Gründlichste geputzt, da sind auf gar keinen Fall mehr irgendwelche Essensspuren dran, so sauber war es wahrscheinlich nicht mal, als es aus der Fabrik kam, weißt ja, wie diese Vietnameses arbeiten und nein, ich will dich nicht veralbern, die Frage ist ernst gemeint, Niklas würde sonst wohl kaum so verschelmt hier neben uns stehen, schon feixend, dass ich mir gleich eine Ohrfeige einfange und ich würde nicht so rumstottern…", Marie: "Na komm, mach schon.", "Echt?", "Ja, jetzt frag nicht lange, sonst überleg ich´s mir anders.", "Ich bin auch ganz vorsichtig, ist ja für uns beide das erste Mal."

Danach sind wir zum Chiang Kai-Shek Denkmal gefahren. Der gute Mann hat irgendwann irgendwas wichtiges für Taiwan gemacht (erfunden, oder so), weshalb ihn hier alle verehren.


enterance gate - Haupttor

The Chiang Kai-Shek monument itself. Das Chiang Kai-Shek Denkmal.




"Niklas, wenn ich Sie wäre, würde ich zu der Tanzgruppe da drüben hingehen und einfach mal mitmachen."


"Niklas, if I were you, I´d participate in this dancing event…" 




Nach ein paar Bier sind wir erstmal in den Niklas seine Luxusbude gefahren um zu duschen und uns später mit den anderen auf noch ein paar Bier zu treffen.


Getting ready to partey.
Vom Rest des Abends gibt´s kaum Bilder, nur kurze, bruchstückhafte Erzählungen:
Mit allen getroffen.
Bierchen getrunken.

Having a beer or two in a gay bar. Auf ein Bierchen in der Gaybar. Man beachte die Frankreichflaggen im Hintergrund - har har har. (Ist mir erst beim Blogschreiben aufgefallen.)

Niklas is quite homophobic and was afraid that some weird shit would happen to him in this place so he was praying all the time to his imaginary god.
Danach mit Niklas noch weiter gezogen.
Gefühlte €100.000 dafür bezahlt in eine andere Bar zu kommen.
Das übliche halt.

Als wir da raus waren war es aber schon hell und wir hatten Hunger. Zum Glück gibt es hier überall Büdchen.

Hmmm, tasty sandwich from Family Mart. 

Streets are almost empty around 5AM. Um 5 Uhr morgens sind die Straßen noch fast leer.

Waiting for the MRT, slightly hangovered. Leicht verkatert haben wir hier auf die Metro gewartet.

Am nächsten Tag haben wir erstmal schön ausgeschlafen, ich hab Fiona vom Bahnhof abgeholt, wir haben irgendwie den Tag rumgekriegt und uns dann abends mit dem Rest der Rasselbande getroffen um uns ein pompöses Feuerwerk anzugucken. Es war nämlich um den chinesischen Valentinstag drumherum und der wird hier ordentlich begangen. Mit ein paar Blumen holt man hier niemandem hinter dem Ofen (der Klimaanlage) hervor.

Das Feuerwerk fand auf dem Fluss statt, die Besucher konnten sich auf einem alten Werftgelände ein lauschiges Plätzchen suchen.

The firework took place on the river.  
The visitors could make themselves comfortable on the area of an old wharf.

Alle warten gespannt auf den Beginn des Feuerwerks.
Das Feuerwerk hatte einen raketenhaften Start, ging musikuntermalt weiter und hatte einen finalen Höhepunkt.

The firework was due to the Chinese Valentins Day.



Leaving the wharf was quite a thing due to the multitudes. Ganz schönes Gedränge auf dem Rückweg.
Abends waren wir noch im heißesten Club Taiwans, namentlich Luxy. Hier gab´s heiße Bräute und dazu ein verflucht gutes DJ-Set! Und Laser. Das war dann auch das einzige, wovon ich ein Foto habe:

Mission Impossible IV. Entrance hall of the club Luxy, the hottest club in Taiwan (some say in Asia).
 Das mit dem DJ-Set war ernst gemeint. Ich bin jetzt nicht unbedingt der Freund von riesigen Clubs, aber die beiden Typen auf der Bühne haben es richtig krachen lassen. Mainstream genug, dass man die Songs kannte, trotzdem nichts abgedroschenes und vor allem viel Bass!

Den nächsten Tag dann wieder halb verkatert begonnen. Und weil wir keinen richtigen Plan hatten was wir machen sollten (ich muss gestehen, Taipei hat schon was zu bieten, wie waren einfach nicht in der Stimmung [Lage] uns was auszudenken) haben wir es tatsächlich geschafft einen ganzen Tag zu verchillen. Absolut null Touriprogramm. Wir sind mittags rum in´s Vapiano gegenüber dem Taipei 101, dem höchsten Turm Taiwans, und haben dann dort den kompletten Tag verbracht.

We spent the whole Sunday from noon to evening in the Vapiano, facing 101.

 Erst Pizza und Pasta, kleines Mittagschläfchen auf der schattigen Terasse, Stückchen Kuchen (Death by Chocolate) und dazu ein Käffchen. DAS LEBEN IST SCHÖN!!

Enjoying coffee and Death by Chocolate tarte after a fine nap on the balcony of Vapiano.

Wir hatten vorher unser Gepäck im schicksten Hotel des Landes abgegeben (W Taipei) und sind abends, als wir es abholen wollten nochmal kurz auf die Dachterasse. Großartig. Wieder ein toller DJ, wieder ordentlich Bass, aber wir mussten leider die Segel streichen, da wir ab morgen wieder arbeiten mussten.

Terrace of the W-Taipei hotel, were we left our luggage during the day.




Mittwoch, 28. August 2013

Mal ein bisschen Alltag

Wie schon angedeutet, bin ich nicht ausschließlich zum Reisen hier, sondern auch um etwas zu lernen und mir ein paar heiß begehrte (und benötigte) Creditpoints zu verdienen (ich muss gestehen, ich weiß gar nicht wie viele, bestimmt 6 oder so. Oder drei. Nu ja, wer weiß das schon. Ich könnte nachgucken, ach und das mach ich jetzt auch kurz … blätter blätter … Wow, NEUN! Nicht schlecht.)

Wo war ich stehen geblieben? Arbeiten.
Slogan of the Lab. Written on the floor right behind the enterance door. Yay! 
(Arbeite oder Stirb!) Der Slogan im Labor. Mit dem Blut geopferter Erstsemester die ihre Prüfung nicht bestanden haben auf den Boden geschrieben, direkt hinter der Eingangstür, um Dämonen und böse Geister abzuhalten. Und größtenteils um die Leute zum Arbeiten anzutreiben. Von dem Typen mit der Peitsche und dem Trommler durfte ich keine Fotos machen.
Ich stehe meist um kurz nach acht Der Wecker klingelt um kurz nach acht und ich winde mich dann nach einigen Snoozezyklen aus dem Bett. [Zu meiner Freude war in dem Bett in meinem Zimmer noch eine Matratze und so konnte ich meine Nanomatratze auf die vorhandene drauflegen, sodass ich jetzt stolzer Besitzer einer Mikromatratze bin. Was das Schlafen ersichtlicher Weise um den Faktor 1000 verbessert. Was in diesen kleinen Bereichen aber einfach keine Rolle spielt, soll heißen, ich freue mich jedes Mal, wenn ich am WE in einem Hostel auf einem echten Bett schlafen kann.]

My bed with a (super thin)*2 mattrasse. Das Bett mit Mikromatratze.
Meist hol ich mir dann ein kleines Sandwich vom nebenannenen Family Mart und dazu noch einen Eiskaffee und laufe dann 7 Minuten übers Gelände zum Lab.

Even a pond on the way to the lab :)

Den Studierenden wird hier noch ein bisschen Lebensfreude ins Gesicht geworfen, bevor sie die Arbeitswüsten betreten… 

DOP @ NCU – Department for Optics and Photonics @ National Central University.

Im Lab dreht sich den ganzen Tag alles um Laser und nichtlineare optische Effekte. Heißt ich verwandele unsichtbartes infrarotes Licht (1064 nm) in sichtbares grünes (532 nm), rotes (630 nm), blaues (vierhundert-irgendwas nm) und noch unsichtbareres, noch infraroteres (1532 nm und dreitausend-und-ein-bisschen nm) Licht ["nm" steht für Nanometer, also 10^-9 Meter. Das ist so klein und kurz wie sonst nur wenige andere Sachen auf dieser Welt.].
Die "echte" Lasertechnik, also die Physik dahinter und nicht bloß die schnöde Anwendung à la Laserschweißen, genauso wie die nichtlineare Optik waren durchaus meine Angstthemen im Studium. Bei der "normalen" Optik ist ja alles noch ersichtlich und man kann sich das meiste mit mehr oder minder einfachen mathematischen Beziehungen und ein paar bunten Stiften herleiten, aber wenn einem auf einmal wüste Formelungetüme und Wörter wie "Suszeptibilitätstensor 2. bis n. Ordnung" gegenüberstehen bekommt man (oder zumindest ich) schon gerne mal weiche Knie. Hmm, und was macht man, wenn man zuviel Angst hat? Hinfahren und sich das angucken, natürlich. Irgendwie muss man sich ja mit dem Krempel anfreunden.
Tja, und da bin ich nun ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor. Naja, ein bisschen schlauer schon und vor allem um viele Erfahrungen reicher, insbesondere was das Justieren und Einrichten von Laseraufbauten betrifft. Die anderen Studenten der Arbeitsgruppe um Prof. Chen, allen voran Wei-Kun stehen mir mit Rat und Tat und ihrer Praxiserfahrung zur Seite.

As long the light is on, it´s quite boring, 
Solange das Licht an ist, ist es recht langweilig,…

…but as soon you switch it of, it gets magic. 
…aber sobald man es ausschaltet, wird´s magisch.


Wavelength transformation by non linear effects in a birefringence crystal.
Schee buant ham wa´s hia.
Das blaue Licht was hier zwischendurch aufleuchtet war gar nicht gewollt, ich hab das System nur aus Versehen zu gut justiert, sodass weitere Wellenlängen anschwingen konnten :)


Jeden Donnerstag ist dann Generalversammlung, alle Studenten der Arbeitsgruppe und Prof. Chen finden sich zu einer Marathonsitzung zusammen und jeder berichtet was er in dieser Woche geschafft hat, wo Probleme sind und was er nächste Woche gedenkt zu tun. Ein, wie ich finde, super Prinzip. So ist man darüber informiert was die anderen machen, man kann sich selbst Tipps abholen und es hindert einen daran allzu viel zu prokrastinieren.
Einziges Problem: Ich spreche kein Chinesisch. Netterweise ist der Teil der Veranstaltung der die Ergebnisse der letzen Woche und die Pläne für die nächste Woche behandelt werden auf Englisch, von daher geht´s. Wenn nur der Präsentationsstil nicht so totbringend langweilig wäre. Das jemand während der Präsi frei spricht kommt höchst selten vor und ich bin mir nicht sicher, ob das nur an den mangelnden Englischkentnissen liegt (die aber bei weitem besser sind als damals in Japan, ich habe hier nur geringe Probleme mit den Leuten zu reden). Es scheint einfach kein Wert auf eine gute Präsi gelegt zu werden. Da bin ich im Nachhinein doch ganz froh, dass wir das in der Schule und im Studium bis zum Erbrechen geprobt haben. So kann man hier ganz billig Eindruck schinden…



Jocy und Andy.
Man lebt ja nicht vom Licht allein, mittags und abends gehen wir immer zusammen essen. Eine Mensa gibt es hier gar nicht, aber vor den Toren der Uni befinden sich die Ausläufer Zhong Lis und es haben sich direkt hinter dem 7eleven (s. erster Taiwan-Post) jede Menge kleine Restaurants angesammelt in die wir immer gehen. Dort gibt es einfache Gerichte die nicht viel Kosten, meist um die zwei Euro und die typisch taiwanesisch sind.
We always have lunch and dinner in one of the small restaurants around the campus.
Viele Gerichte kommen mit Vorsuppe und meistens kann man sich (ganz furchtbar süßen) Tee kostenlos holen. Die Suppe birgt aber gelegentlich auch Überraschungen die für einen Wenn-Ich-Sie-Wäre-Tag ganz ideal wären. Hier: gestocktes Schweineblut.

Soup with a cube of pigs blood.
Oft ist es aber auch ganz, ganz herrlich und lecker, z. B. hier beim Hotpot. Auf einem kleinen, im Tisch eingelassenen Gaskocher macht man eine Suppe warm und kocht sich quasi die Zutaten selbst am Tisch.
Enjoying hot pot with Kevin and Allan.

Einmal waren wir mittags in der Stadt, weil wir irgendwas besorgen mussten und haben uns dann da ein Restaurant gesucht. Für NT$ 100 (=€2,50) hat uns der Koch gleich am Tisch was leckeres zubereitet.

The chef is preparing the food directly at our table.


Andy (l.), Kevin, Allan, Wei-Kun (r.).
With these guys I´m hanging out the most.
Mit denen bin ich am meisten unterwegs.
Apropos Thema Essen. Genauer Tischmanieren. Laut (Obacht, je nachdem was du für eine Arbeit hast und wie deine Kollegen drauf sind, solltest du den folgenden Link vielleicht lieber erst zu Hause öffnen:) diesem Vice-Artikel erkennt man (frau) an den Essgewohnheiten eines Menschen (Mannes) wie gut er im Bett ist. Laut Artikel korrelieren hierbei die eher unangenehmen Gewohnheiten mit besonders gutem Sex. Wenn das wirklich stimmt, bin ich glatt ein bisschen eingeschüchtert. So wie hier der ein oder andere isst, wird mir gelegentlich schlecht.
So, und jetzt achtet ihr ab sofort mal schön darauf wie sich eure Tischnachbarn benehmen. Und auch ihr.

[Fußnote: Aufgrund der Tatsache, dass Vice so ein fröhliches Dauerfeuer in Sachen Facebookposts veranstaltet ist es tatsächlich neben Spiegel Online zu meiner Hauptinfoquelle geworden. Spiegel Online aber auch nur, weil die die einzigen sind, die eine vernünftige (kostenlose) App haben. Au revoir, Bildung! 
{Fußnote zur Fußnote: Ich gebe zu, es ist ungewöhnlich Fußnoten mitten im Text zu platzieren, aber so weiß man wenigstens zu welchem Textabschnitt sie gehören.}]

(Noch eine Fußnote: Wer glaubt ich hätte mir das beim Beuteltier abgeschaut, hat recht.)

So, dieser hier beschriebene ganz gewöhnliche Tag ist jetzt fast rum, was machen wir denn jetzt. Es ist nach dem Abendessen, also irgenwas zwischen 19:00 und 20:00 Uhr.

Nice sunset almost everyday, but I hardly see any of them, because the curtains in our lab are always closed. Schöne Sonnenuntergänge gibt´s fast jeden Tag, aber ich sehe kaum einen, da die Vorhänge im Labor immer zugezogen sind.
Da die Stadt einfach mal ein bisschen zu weit weg ist (30 Min. mit dem Bus) und nichts bietet (eine der drei Hauptatraktionen Zhong Lis ist tatsächlich diese Uni hier) bleibe ich unter der Woche einfach auf dem Campus. Ich schreibe dann wahlweise an diesem Blog, befrage das Internetorakel nach spanneden Sachen die man am nächsten WE machen kann, skype oder sporte. Donnerstags Basketball und ansonsten habe ich einen prima Ersatz für den Trimm Dich Pfad gefunden. Es gibt hier eine Tartanbahn und daneben stehen ein paar Geräte für Klimmzüge, Dips, etc. Also alles wie zu Hause.

Thursday night is basketball night. The guys are quite good but I have the advantage of being large enough to reach almost the basket.

Donnerstags ist Basketball angesagt. Die Jungs sind sehr gut, spielen schon seit Jahren. Den einuzigen Vorteil den ich habe ist meine Größe und das ich damit fast an den Korb komme.
Playing card games at Allan´s place. Spieleabend bei Allan.