Dann zum Wetter: Es ist unglaublich, was ein paar Grad ausmachen können. Und wie schnell ich mich an die hiesigen Temperaturen gewöhnt habe. Letzte Woche sind die Temperaturen innerhalb eines Tages um dramatische 5 °C auf 26 °C gestürzt. Eine Temperatur bei der der gemeine Durchschnittsdeutsche, zu denen auch ich mich gerne zähle, einfach mal sagen würde: "Huh, spitzen Sommertag, so kann et bleiben!", Zitatende.
Ich habe mich aber, wie eben angedeutet wohl zu schnell und zu gut angepasst, sodass ich mich genötigt sah aufgrund zu großer Kühle um die Nase drumherum tatsächlich eine lange Hose anzuziehen. Und zwischendurch noch eine Trainigsjacke. … …
Taipeh
Bemerkung vorab: Alle Fotos dieses Posts die überdurchschnittlich gut aussehen hat Enrico geschossen. Ich hab ihn nicht direkt gefragt, ob ich sie benutzen kann, ich bin mir aber sicher er hätte nicht wirklich was dagegen.
Da sind wir nicht nur aus reinem Vergnügen hingefahren (natürlich sind wir aus reinem Vergnügen dahin gefahren!), sondern weil Frau Eschenlohr, die hiesige Vertretung des DAAD in persona zu einem Seminar über Land, Leute, Gepflogenheiten und Dos and Don´ts eingeladen hatte. Nun, …
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| … ich gehe nicht oft zu Seminaren, aber wenn, dann gibt es kostenloses Essen. |
Zu meinem Erschrecken muss ich sagen, dass auch hier in der Uni Netze gespannt sind. Ich werde mal ein Foto davon machen und nachschieben.
Danach gab´s das versprochene Essen:
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| If I were you, I´d eat this … ehhh, what exactly is it? Niklas did, but we still don´t know. Wenn ich Sie wäre würde ich diese … ähh Schlangenhaut (?) essen. Was Niklas auch tat. |
Wie ihr auf folgendem Foto sehen könnt hat Marie ein durchaus ein- und ausladendes Dekolleté.
[Fußnote: Ich dachte ja es würde "Decoltée" geschrieben, aber laut Google UND Wikipedia ist die andere Schreibweise richtig.]
Niklas: "Wenn ich Sie wäre, würde ich mein Stäbchen (gemeint ist hier das gemeine, im asiatischen Raum weithin verbreitete, Essstäbchen, Anm. d. Autors) zwischen ihre Brüste stecken."
Da ich mir keine Ohrfeige einfangen, aber Niklas auch nicht gewinnen lassen wollte, habe ich, nachdem alle aufgestanden und auf dem Weg nach draußen waren, mir Marie geschnappt, sie in eine Ecke des Raumes gedrängt, ihr die Hände auf den Rücken gebunden, den Mund zugeknebelt und ihr das Stäbchen… - ähhh, nein, natürlich nicht. Ich habe ihr leicht peinlich berührt die Situation erklärt und sie dann aber in eine Ecke des Raumes gedrängt, ihr die Hände auf den Rücken gebunden, den Mund zugeknebelt und ihr das Stäbchen… - ähhh, nein, natürlich nicht. Ich habe ihr leicht peinlich berührt die Situation erklärt und sie gefragt, ob es okay für sie wäre, wenn ich ihr das Stäbchen reinstecke, da ich ja doch einiges zu verlieren hätte und "… ja, das Stäbchen habe ich die letzten zehn Minuten auf´s Gründlichste geputzt, da sind auf gar keinen Fall mehr irgendwelche Essensspuren dran, so sauber war es wahrscheinlich nicht mal, als es aus der Fabrik kam, weißt ja, wie diese Vietnameses arbeiten und nein, ich will dich nicht veralbern, die Frage ist ernst gemeint, Niklas würde sonst wohl kaum so verschelmt hier neben uns stehen, schon feixend, dass ich mir gleich eine Ohrfeige einfange und ich würde nicht so rumstottern…", Marie: "Na komm, mach schon.", "Echt?", "Ja, jetzt frag nicht lange, sonst überleg ich´s mir anders.", "Ich bin auch ganz vorsichtig, ist ja für uns beide das erste Mal."
Danach sind wir zum Chiang Kai-Shek Denkmal gefahren. Der gute Mann hat irgendwann irgendwas wichtiges für Taiwan gemacht (erfunden, oder so), weshalb ihn hier alle verehren.
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| enterance gate - Haupttor |
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| The Chiang Kai-Shek monument itself. Das Chiang Kai-Shek Denkmal. |
"Niklas, wenn ich Sie wäre, würde ich zu der Tanzgruppe da drüben hingehen und einfach mal mitmachen."
| "Niklas, if I were you, I´d participate in this dancing event…" |
Nach ein paar Bier sind wir erstmal in den Niklas seine Luxusbude gefahren um zu duschen und uns später mit den anderen auf noch ein paar Bier zu treffen.
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| Getting ready to partey. |
Mit allen getroffen.
Bierchen getrunken.
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| Having a beer or two in a gay bar. Auf ein Bierchen in der Gaybar. Man beachte die Frankreichflaggen im Hintergrund - har har har. (Ist mir erst beim Blogschreiben aufgefallen.) |
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| Niklas is quite homophobic and was afraid that some weird shit would happen to him in this place so he was praying all the time to his imaginary god. |
Gefühlte €100.000 dafür bezahlt in eine andere Bar zu kommen.
Das übliche halt.
Als wir da raus waren war es aber schon hell und wir hatten Hunger. Zum Glück gibt es hier überall Büdchen.
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| Hmmm, tasty sandwich from Family Mart. |
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| Streets are almost empty around 5AM. Um 5 Uhr morgens sind die Straßen noch fast leer. |
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| Waiting for the MRT, slightly hangovered. Leicht verkatert haben wir hier auf die Metro gewartet. |
Am nächsten Tag haben wir erstmal schön ausgeschlafen, ich hab Fiona vom Bahnhof abgeholt, wir haben irgendwie den Tag rumgekriegt und uns dann abends mit dem Rest der Rasselbande getroffen um uns ein pompöses Feuerwerk anzugucken. Es war nämlich um den chinesischen Valentinstag drumherum und der wird hier ordentlich begangen. Mit ein paar Blumen holt man hier niemandem hinter dem Ofen (der Klimaanlage) hervor.
Das Feuerwerk fand auf dem Fluss statt, die Besucher konnten sich auf einem alten Werftgelände ein lauschiges Plätzchen suchen.
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| The firework took place on the river. |
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| The visitors could make themselves comfortable on the area of an old wharf. |
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| Alle warten gespannt auf den Beginn des Feuerwerks. |
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| The firework was due to the Chinese Valentins Day. |
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| Leaving the wharf was quite a thing due to the multitudes. Ganz schönes Gedränge auf dem Rückweg. |
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| Mission Impossible IV. Entrance hall of the club Luxy, the hottest club in Taiwan (some say in Asia). |
Den nächsten Tag dann wieder halb verkatert begonnen. Und weil wir keinen richtigen Plan hatten was wir machen sollten (ich muss gestehen, Taipei hat schon was zu bieten, wie waren einfach nicht in der Stimmung [Lage] uns was auszudenken) haben wir es tatsächlich geschafft einen ganzen Tag zu verchillen. Absolut null Touriprogramm. Wir sind mittags rum in´s Vapiano gegenüber dem Taipei 101, dem höchsten Turm Taiwans, und haben dann dort den kompletten Tag verbracht.
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| We spent the whole Sunday from noon to evening in the Vapiano, facing 101. |
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| Enjoying coffee and Death by Chocolate tarte after a fine nap on the balcony of Vapiano. |
Wir hatten vorher unser Gepäck im schicksten Hotel des Landes abgegeben (W Taipei) und sind abends, als wir es abholen wollten nochmal kurz auf die Dachterasse. Großartig. Wieder ein toller DJ, wieder ordentlich Bass, aber wir mussten leider die Segel streichen, da wir ab morgen wieder arbeiten mussten.
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| Terrace of the W-Taipei hotel, were we left our luggage during the day. |

























