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Sonntag, 8. August 2010

Mein erstes Wochenende - Samstag, 24.07.2010

Architektur par excellence



Hier ein bißchen einheimische Architektur. So wirklich hübsch ist es hier nicht, alles sehr eng und nüchtern, aber immer versuchen die Leute, es durch ein paar Pflanzen, o.Ä. aufzuwerten.





Auch ein Klassiker der hiesigen Architektur. Sämtlich Stromleitungen sind überirdisch verlegt. Ich vermute, das liegt an den öfter vorkommenden Erdbeben, da würde es zu kostspielig sein die Leitungen nicht nur reparieren zu müssen, sondern sie erst noch ausbuddeln und hinterher wieder eingraben zu müssen. 
Dies ist aber nur meine Vermutung, vielleicht sind die Japaner auch noch nicht auf die Idee gekommen aus ästhetischen Gründen den Kram  unterirdisch zu verlegen. Das mit dem ästhetischen zieht bei der restlichen Architektur eh nicht..


Nachdem ich an diesem überaus sonnigen Samstag dann aber die Stadt hinter mir gelassen hatte, wurde es sehr schön. In Sachen Gärten und Parks macht den Japanern dann so schnell keiner was vor..


In dem Park lassen Japaner dann auch gerne mal ihren Drachen steigen :-p ...
Hamamatsu ist berühmt für sein jährlich stattfindendes Kite-Festival. Hierbei treffen sich immer jede Menge Leute und lassen ihre Drachen gegeneinander antreten. Es werden dann in der Luft richtige Kämpfe ausgetragen. Revanche gibt´s dann immer ein Jahr später..
Dieser schwarze Falter ist so groß wie meine aufgespreizte Hand. Die Insekten werden hier sehr groß. 
Es gibt hier auch Zikaden, die einem nachts mit ihrem unaufhörlichen Lärm den Schlaf rauben. Wenn ein paar von denen zusammen in einem Baum sitzen und „musizieren“, ist es unmöglich sich daneben zu unterhalten, ohne sich anzubrüllen.


Und dies hier links war der eigentliche Grund warum ich her gekommen bin. Das der Park davor lag, war glücklicher Zufall. Das ist Nakatajima sankyu, wobei sankyu Sanddünen heißt, Nakatajima ist der Ortsname.

Und wie es sich für ordentliche Sanddünen gehört, liegen diese entweder in der Wüste, oder, wie in diesem Fall, am Meer:




Ha, endlich! Der Grund meiner Japanreise! 
Ein riesiger Ozean , direkt vor der Haustür, baden bis zum umfallen!!
Die Pazifikküste von ihrer schönsten Seite.
Zu der kleinen Insel bin ich denn auch direkt mal hingeschwommen, was ein Mordspaß war, bei den hohen Wellen. Die Insel ist künstlich angelegt worden, um Wellen zu brechen. Besonders große Wellen. Tsunamis eben. 
Das Wasser war erstaunlich warm, aber trotzdem sehr angenehm. Es hat ein ordentlicher Wind geweht, der so ziemlich alles, was am Strand rumlag und stand gesandstrahlt hat (inklusive meiner Wenigkeit).




Dies ist ein Stock.
An dieser Stelle mal einen herzlichen Dank an Matthias, dass er mir seine Kamera geliehen hat.







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