Wo war ich stehen geblieben? Arbeiten.
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| My bed with a (super thin)*2 mattrasse. Das Bett mit Mikromatratze. |
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| Even a pond on the way to the lab :) |
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| Den Studierenden wird hier noch ein bisschen Lebensfreude ins Gesicht geworfen, bevor sie die Arbeitswüsten betreten… |
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| DOP @ NCU – Department for Optics and Photonics @ National Central University. |
Im Lab dreht sich den ganzen Tag alles um Laser und nichtlineare optische Effekte. Heißt ich verwandele unsichtbartes infrarotes Licht (1064 nm) in sichtbares grünes (532 nm), rotes (630 nm), blaues (vierhundert-irgendwas nm) und noch unsichtbareres, noch infraroteres (1532 nm und dreitausend-und-ein-bisschen nm) Licht ["nm" steht für Nanometer, also 10^-9 Meter. Das ist so klein und kurz wie sonst nur wenige andere Sachen auf dieser Welt.].
Die "echte" Lasertechnik, also die Physik dahinter und nicht bloß die schnöde Anwendung à la Laserschweißen, genauso wie die nichtlineare Optik waren durchaus meine Angstthemen im Studium. Bei der "normalen" Optik ist ja alles noch ersichtlich und man kann sich das meiste mit mehr oder minder einfachen mathematischen Beziehungen und ein paar bunten Stiften herleiten, aber wenn einem auf einmal wüste Formelungetüme und Wörter wie "Suszeptibilitätstensor 2. bis n. Ordnung" gegenüberstehen bekommt man (oder zumindest ich) schon gerne mal weiche Knie. Hmm, und was macht man, wenn man zuviel Angst hat? Hinfahren und sich das angucken, natürlich. Irgendwie muss man sich ja mit dem Krempel anfreunden.
Tja, und da bin ich nun ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor. Naja, ein bisschen schlauer schon und vor allem um viele Erfahrungen reicher, insbesondere was das Justieren und Einrichten von Laseraufbauten betrifft. Die anderen Studenten der Arbeitsgruppe um Prof. Chen, allen voran Wei-Kun stehen mir mit Rat und Tat und ihrer Praxiserfahrung zur Seite.
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| As long the light is on, it´s quite boring, … Solange das Licht an ist, ist es recht langweilig,… |
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| …but as soon you switch it of, it gets magic. …aber sobald man es ausschaltet, wird´s magisch. |
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| Wavelength transformation by non linear effects in a birefringence crystal. Schee buant ham wa´s hia. |
Jeden Donnerstag ist dann Generalversammlung, alle Studenten der Arbeitsgruppe und Prof. Chen finden sich zu einer Marathonsitzung zusammen und jeder berichtet was er in dieser Woche geschafft hat, wo Probleme sind und was er nächste Woche gedenkt zu tun. Ein, wie ich finde, super Prinzip. So ist man darüber informiert was die anderen machen, man kann sich selbst Tipps abholen und es hindert einen daran allzu viel zu prokrastinieren.
Einziges Problem: Ich spreche kein Chinesisch. Netterweise ist der Teil der Veranstaltung der die Ergebnisse der letzen Woche und die Pläne für die nächste Woche behandelt werden auf Englisch, von daher geht´s. Wenn nur der Präsentationsstil nicht so totbringend langweilig wäre. Das jemand während der Präsi frei spricht kommt höchst selten vor und ich bin mir nicht sicher, ob das nur an den mangelnden Englischkentnissen liegt (die aber bei weitem besser sind als damals in Japan, ich habe hier nur geringe Probleme mit den Leuten zu reden). Es scheint einfach kein Wert auf eine gute Präsi gelegt zu werden. Da bin ich im Nachhinein doch ganz froh, dass wir das in der Schule und im Studium bis zum Erbrechen geprobt haben. So kann man hier ganz billig Eindruck schinden…
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| Jocy und Andy. |
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| We always have lunch and dinner in one of the small restaurants around the campus. |
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| Soup with a cube of pigs blood. |
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| Enjoying hot pot with Kevin and Allan. |
Einmal waren wir mittags in der Stadt, weil wir irgendwas besorgen mussten und haben uns dann da ein Restaurant gesucht. Für NT$ 100 (=€2,50) hat uns der Koch gleich am Tisch was leckeres zubereitet.
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| The chef is preparing the food directly at our table. |
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| Andy (l.), Kevin, Allan, Wei-Kun (r.). With these guys I´m hanging out the most. Mit denen bin ich am meisten unterwegs. |
So, und jetzt achtet ihr ab sofort mal schön darauf wie sich eure Tischnachbarn benehmen. Und auch ihr.
[Fußnote: Aufgrund der Tatsache, dass Vice so ein fröhliches Dauerfeuer in Sachen Facebookposts veranstaltet ist es tatsächlich neben Spiegel Online zu meiner Hauptinfoquelle geworden. Spiegel Online aber auch nur, weil die die einzigen sind, die eine vernünftige (kostenlose) App haben. Au revoir, Bildung!
{Fußnote zur Fußnote: Ich gebe zu, es ist ungewöhnlich Fußnoten mitten im Text zu platzieren, aber so weiß man wenigstens zu welchem Textabschnitt sie gehören.}]
(Noch eine Fußnote: Wer glaubt ich hätte mir das beim Beuteltier abgeschaut, hat recht.)
So, dieser hier beschriebene ganz gewöhnliche Tag ist jetzt fast rum, was machen wir denn jetzt. Es ist nach dem Abendessen, also irgenwas zwischen 19:00 und 20:00 Uhr.
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| Thursday night is basketball night. The guys are quite good but I have the advantage of being large enough to reach almost the basket. |
| Donnerstags ist Basketball angesagt. Die Jungs sind sehr gut, spielen schon seit Jahren. Den einuzigen Vorteil den ich habe ist meine Größe und das ich damit fast an den Korb komme. |
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| Playing card games at Allan´s place. Spieleabend bei Allan. |


















Das is echt manchmal atemberaubend unterirdisch, wie deren Präsentationen aussehen oder?
AntwortenLöschenMan macht sich dann selbst auch nicht mehr so einen großen Kopf, wie man das alles gut rüber bringt. Teilweise hab ich die ppp in der letzten Sekunde fertig gemacht und dann live vorgetragen. Is das bei dir auch so?
Ich geb mir nur Mühe mit der Grafik der Präsi, wozu aber schon sowas gehört wie Achsenbeschriftungen. Ich komme bei vielen Sachen die sie hier erzahlen einfach nicht dahinter was sie meinen, weil sie einfach irgendwelche obskure Graphen ohne jegliche Beschriftung kommentarlos an die Wand werfen.
AntwortenLöschenDazu male ich noch ein paar schöne Skizzen vom Versuchsaufbau, fertig.
Den Rest mach ich dann auch live, ich weiß ja meistens, was ich während der Woche gemacht habe :)